Top-Logo
Menu
Home / Startseite Home / Startseite
Aktuelles Aktuelles
Ellscheda Dorfschell Ellscheda Dorfschell
Terminkalender Terminkalender
Wetter * Wetter *
Mitteilungsblatt * Mitteilungsblatt *
Bürger Bürger
Über Ellscheid Über Ellscheid
Dorfentwicklung Dorfentwicklung
Anfahrt Anfahrt
Gemeindevertretung Gemeindevertretung
Satzungen Satzungen
Müllabfuhr * Müllabfuhr *
Busfahrzeiten * Busfahrzeiten *
Umgebung Umgebung
Kultur Kultur
Geschichte Geschichte
Brauchtum Brauchtum
Wappen Wappen
Veranstaltungen Veranstaltungen
Sehenswertes Sehenswertes
Vereine Vereine
Sportverein Sportverein
Feuerwehr Feuerwehr
Jugendgruppe Jugendgruppe
Ellscheda Möhnen Ellscheda Möhnen
Wirtschaft Wirtschaft
Gewerbe & Handwerk Gewerbe & Handwerk
Gastronomie & FeWos Gastronomie & FeWos
Bauplätze Bauplätze
Tourismus Tourismus
Über Ellscheid Über Ellscheid
Veranstaltungen Veranstaltungen
Freizeitangebote Freizeitangebote
Wanderwege Wanderwege
Sehenswertes Sehenswertes
Anfahrt Anfahrt
Gastronomie & FeWos Gastronomie & FeWos
Umgebung Umgebung
Fotoalbum Fotoalbum
Gästebuch Gästebuch
Kontakt Kontakt
Impressum Impressum
Navigationsseite Navigationsseite

Brauchtum

Viele Bräuche haben das Jahr in der Eifel geprägt, viele Bräuche haben die Eifeler im Leben begleitet. Etliche sind bereits verschwunden, einige werden in Ellscheid noch gepflegt. Jeder Brauch hat seinen tieferen Sinn, der in der heutigen Zeit oft nicht mehr nachvollziehbar ist, da sich die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geändert haben.

Schnellsprung zum: Kloppern  |  Hillich-Schleifen

 


 

Das Kloppern an den Kartagen

"Die Glocken sind nach Rom geflogen", heißt es an den Kartagen, die eine Zeit der Besinnung sein sollen.
Also helfen die Kinder aus und ersetzen die Glocken durch Kloppern, Raspellen und Rumpelkasten. Ab Gründonnerstag ziehen die Kinder dreimal durch das Dorf, machen mit ihren Instrumenten Krach und rufen laut.

Morgens erschallt der Ruf  "Bäätglock" (Betglocke) und abends "Eschtmol, Zweitmol" (Erstes Mal, Zweites Mal), womit der Abendrosenkranz angekündigt wird.
Mittags wird am Donnerstag gerufen "Mettaach, Honnekraach, bos Sunndisch os Ustadaach", (Mittag, Hahnenschrei, am Sonntag ist Ostern) am Freitag "Mettaach, Honnenkraach, iwamoah os Ustadaach" und am Samstag "Mettaach, Honnenkraach, moah os Ustadaach".
In der Osternacht ziehen die älteren Kinder durch das Dorf und rufen "Wer will mit Jesus Christus auferstehn?".

An Ostersonntag gehen dann die ältesten Kinder durch das Dorf, um ihren Lohn in Form von Eiern oder Geld einzusammeln. Sie sagen dann: "Wir kommen gegangen, um Eier zu empfangen. Jäfft os jät un osen Korf, mia jien durch dat janze Dorf" (Gebt uns etwas in unseren Korb, wir gehen durch das ganze Dorf). Anschließend werden die Gaben an alle beteiligten Kinder nach dem Alter und der Teilnahme am Kloppern verteilt.

| nach oben |

 


 

Das Hillich-Schleifen

Ein besonderes Fest war bei den Junggesellen des Dorfes eine Hillich. Damit verabschiedeten sich die Junggesellen von der Braut.

Am Abend der standesamtlichen Trauung zogen die Junggesellen zum Elternhaus der Braut, um Hillich zu schleifen. Ein vorderer Heuwagenteil wurde aufgebockt, damit die Räder sich frei drehen konnten. Heute ersetzt dies ein Eisengestell mit Rädern. An die Speichen der Räder wird eine Kette befestigt, womit das Rad dann gedreht wird. Mehrere Junggesellen ziehen kräftig an der Kette, um das Rad möglichst schnell laufen zu lassen. Ein Junggeselle hält eine rostige Sense an die Eisenbänder. Dies erzeugt dann einen durchdringend klagenden und heulenden Ton. Nach solch einem Katzenkonzert wird das Lied “Du schönste aller Schönsten“ gesungen. Nach einem weiteren Schleifen folgt nun “Holde Blum“, dann “Einst lebt ich so glücklich“.. Während des letztes Liedes “Hoch im Eifelland“ gratulieren die Junggesellen Braut und Bräutigam. Mit dem Geheule und den Liedern bringen die Dorfjungen so ihr Elend über den Verlust einer Dorfblume zum Ausdruck. Dies kann dann nur noch durch das ‚Schmerzensgeld‘ des Bräutigams verkraftet werden. Früher wurde dann in die örtliche Kneipe gezogen. Wer das erste Mal bei einer Hillich dabei ist, wird bei der Feier getauft. Nachdem der junge Mann seine Trinkfestigkeit bewiesen und ein Lied gesungen hat, tauft ihn der älteste Junggeselle mit den Worten: “Nach alter Väter Sitte, nehmen wir dich auf in unsere Mitte, und taufen dich, das ist doch klar, mit Wasser aus dem Pulvermaar.“ Heute wird die Hillich mit dem Polterabend, zu dem Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen kommen, zusammen gefeiert.

Die folgende Geschichte aus der Schulchronik zeigt, dass es Menschliches immer gab.

"IM ZEICHEN DER ZEIT! GROSSE DORFFLEGELN!"

"Als heute Abend der Herr Pastor nach Schluß des Fortbildungsschulunterrichts noch eine Andacht in der Kapelle abhalten wollte, wurden die Leute durch das sonderbare Läuten unserer Glocken aus den Häusern getrieben. Hier muß etwas nicht stimmen. Ein dumpfes, sonderbares Klingen, wie mag das nur sein!!! Das Rätsel war schnell gelöst. Beim Nachschauen im Glockenstuhl waren die Klöppel der beiden Glocken mit Salzsäcken umwickelt. Lausjungen, freche Dorfflegeln hatten sich nicht gescheut, geweihten Glocken ihren ehernen Mund zu schließen. Ein trauriges Vorkommnis für unsere Gemeinde. Wie kommt man nun dazu!"

| nach oben |

Rechts_Terminueber_heute
TERMINE HEUTE
Heutige Termine
Keine Termine
Rechts_Terminueber_kommend
TERMINE DEMNÄCHST
Kommende Termine
  6. Sep
Kinder-Lauf-Treff
  9. Sep
Andacht
  13. Sep
Kinder-Lauf-Treff
  16. Sep
Andacht
  20. Sep
Kinder-Lauf-Treff
weitere 90 Einträge vorhanden
Icon Druckerfreundlich
Druckoptimierte Version
copyright
© 2008-2009 Ortsgemeinde Ellscheid / Vulkaneifel • info@ellscheid-vulkaneifel.de • Internetdesign: Eifeler Webdesign
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail